ihrer Kaufzeit verbringen B2B-Einkäufer überhaupt im Kontakt mit Anbietern, alle zusammengenommen
Quelle: Gartner, The B2B Buying Journey, abgerufen am 11.07.2026
Für die Vergabe · mit Lastenheft-Entwurf
Ein Website-Relaunch bindet auch in einem Schweizer B2B-Betrieb einen fünfstelligen Betrag, vergeben wird er trotzdem oft ohne schriftliche Leistungsbeschreibung. Dazu kommt, dass Offerten aus Deutschland oder Österreich auf den ersten Blick günstiger wirken, weil dort ein anderes Lohn- und Preisniveau gilt. Im Handbuch stehen 98 fertige Formulierungsbausteine, 21 rote Flaggen und die gewichtete Matrix, mit der sich Offerten überhaupt erst nebeneinanderlegen lassen.
Warum die Mühe lohnt
Vier Zahlen, jede mit benannter Quelle und Erhebungsjahr im Handbuch.
Quelle: Gartner, The B2B Buying Journey, abgerufen am 11.07.2026
Quelle: Gartner-Pressemitteilung vom 25.06.2025, 632 befragte Einkäufer, August bis September 2024
Quelle: dieselbe Gartner-Pressemitteilung vom 25.06.2025
Quelle: W3Techs / Q-Success, Stand 10.07.2026
Zur Einordnung: Das Handbuch ist keine Rechtsberatung. Was dort zu Recht, Barrierefreiheit und Urheberrecht steht, ersetzt keine anwaltliche Prüfung, und es beschreibt den EU-Rahmen — das revidierte DSG und Schweizer Vorgaben zur Barrierefreiheit ergänzt ihr für eine Schweizer Ausschreibung selbst. Die Praxisbeispiele sind anonymisierte, typisierte Muster aus Projekten und keine Statistik. Preise für Drittsysteme sind Momentaufnahmen und gehören vor jeder Ausschreibung neu geprüft.
Inhalt
Teil A ist die Vorbereitung, Teil B das Lastenheft selbst, Teil C regelt Ablauf, Abnahme und alles Kommerzielle.
Vier Risikofelder, dazu je ein Gegenmittel
Aus «mehr Anfragen» wird ein prüfbares Ziel
Die eine Rolle, die im Haus bleiben muss
Domain, Konten und Zugänge laufen auf euren Namen
Fünf Kriterien statt des Anbieter-Portfolios
Die Mengen, ohne die keine Offerte vergleichbar ist
Ein Designsystem, das den Go-Live überdauert
Weiterleitungen, damit die Sichtbarkeit den Umzug übersteht
Consent, Messung und CRM zahlen auf eure Ziele ein
Zitiert werden in ChatGPT, Perplexity und Google AI
Fertig belegen statt behaupten, Nachträge vermeiden
Die gewichtete Matrix bis zum Bestbieter
Was drin ist
Formulieren musst du nichts. Entscheiden schon, und die Klammern ausfüllen.
Über 21 Abschnitte verteilt, durchnummeriert von Z-01 bis BW-03, direkt zum Kopieren.
Eine pro Kapitel, im Anhang noch einmal als Warnliste gebündelt.
Drei pro Kapitel, gedacht als Leitfaden für die Anbietergespräche.
Gliederung fürs Lastenheft, Kurzfassung zum Abarbeiten, Checkliste zum Eigentum.
Was ohne Lastenheft passiert
Ohne schriftliche Leistungsbeschreibung liegt das Risiko am Ende vollständig bei euch.
Download
Es kommen zwei Dateien: die 87 Seiten Handbuch und der Anhangband mit den Vorlagen.
87 Seiten Handbuch, dazu der Anhangband als eigene Datei, beide im selben Download-Link. Durchgehend auf Deutsch.
Nadine hat sich viel Zeit genommen, um meine Wünsche und Vorstellungen zu verstehen. Besonders geschätzt habe ich Nadines Zuverlässigkeit, ihre Offenheit für Feedback sowie ihre Fähigkeit, Design und Funktionalität zu vereinen.
Fabian OlbrechtGeschäftsführer, AnimatedReal GmbHKompetent, freundlich, engagiert und redet einem nicht nach dem Mund. Beratung auf Augenhöhe, ohne bla bla und immer fokussiert.
Prof. (FH) Dr. Uwe HeilDr. Heil KG Consulting & CoachingNadine und ihr Team waren für uns ein Glücksfall. Sie halfen uns bei der Positionierung unserer Marke und Produktportfolios, ohne dass wir unseren ursprünglichen Wunsch und unsere Ressourcen komplett neu orientieren mussten. Dank der zielführenden Lead-Generierungs-Strategie konnten und können wir unser Geschäftsmodell optimal in unserer Zielgruppe bewerben.
Sabrina WinischhoferCo-Founder, Vienna Etiquette SocietyErfolgsstories
Zwei Projekte mit einem Relaunch im Zentrum. Beide Unternehmen stehen hier mit Namen, freigegeben von ihnen selbst; ihre Ergebniszahlen stehen ausführlich in den Success Stories.
Relaunch der Website, Automation auf LinkedIn, ein Leadmagnet samt E-Mail-Strecke, Automatisierungen im CRM und Google Ads für zwei Auslandsmärkte.
LinkedIn-Strategie mit Postings, Anschreiben und Automations-Sequenzen, dazu Zielfirmenlisten, SEO an der Website und ein Toolkit für Konferenzen.
Ergebnis
«Rund 15 Seiten» ist keine Mengenangabe. Fragt zusätzlich nach Einheitspreisen. Wer sie nennt, hat gerechnet.
Domain, Hosting, Messung, Lizenzen und Code. Die Kontrollfrage lautet, ob ihr morgen den Anbieter wechseln könntet, ohne dass etwas zurückbleibt. Soll die Datenhaltung in der Schweiz liegen, gehört auch das als Anforderung ins Lastenheft und nicht ins Nachgespräch.
Erstellung, Lizenzen, Wartung und die typischen Änderungen zu Einheitspreisen, addiert über fünf Jahre. Bei Offerten aus dem Euro-Raum gehört der Wechselkurs in dieselbe Rechnung, denn Wartung zahlt ihr jahrelang.
Wer dahintersteht
Fünfzehn Jahre lang hat Christoph in der Industrie Grossprojekte ausgeschrieben und vergeben. Genau diese Praxis steckt im Handbuch, übertragen auf Website-Projekte.

Fünfzehn Jahre digitales Marketing, rund zehn davon ausschliesslich im B2B. Head of Marketing bei der Hypo Tirol Bank, E-Commerce bei Hartlauer, digitaler Vertrieb bei Egger, danach Head of Marketing bei Bots & People und bei One Hiring.
Ich baue mit meinem Team euren digitalen Vertrieb auf, auf Augenhöhe, in Klartext, mit Zahlen, die man vorzeigen kann.

Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur mit internationalem MBA. Fünfzehn Jahre Industrie, als Projektleiter für Grossprojekte, als Head of Engineering und als Werksleiter, unter anderem bei Thermo Fisher, Novartis und Aenova.
Wir wissen, was auf dem Schreibtisch eines Budgetverantwortlichen sofort durchfällt, weil wir 15 Jahre auf dieser Seite des Tisches sassen.
Häufige Fragen
Mit einem Lastenheft in 21 Abschnitten: Ziele, Rollen, Eigentum, Mengengerüst, Design, Migration, Recht, zuletzt die Angebotsbewertung. Anhang A liefert die vollständige Gliederung, Anhang B eine Kurzfassung auf zwei Seiten zum Abarbeiten. Zwei Punkte ergänzt ihr für die Schweiz selbst, weil das Handbuch den EU-Rahmen beschreibt: das revidierte DSG als massgebliches Datenschutzrecht und die Frage, wo die Daten liegen sollen.
Nicht über die Angebotssumme, sondern über fünf Jahre: Erstellung plus Lizenzen plus Wartung plus die typischen Änderungen zu Einheitspreisen. Bewertet wird in einer gewichteten Matrix, die steht, bevor die erste Offerte eintrifft. Kommen Offerten aus dem Euro-Raum, gehört der Wechselkurs in dieselbe Rechnung, weil die Wartung über Jahre läuft.
Das Handbuch nennt bewusst kein System, sondern fünf Kriterien: Kann euer Team selbst redigieren? Wie gross ist die Abhängigkeit, und lassen sich Inhalte exportieren? Was kostet es über fünf Jahre? Wie weit lässt es sich ausbauen? Und wie leicht ist der Dienstleister ersetzbar? Wer auf Datenhaltung in der Schweiz Wert legt, prüft zusätzlich, wo der Anbieter tatsächlich hostet.
Der Grundsatz lautet: Umsetzung beim Auftragnehmer, Eigentum beim Auftraggeber. Konten, Verträge, Zugänge und Lizenzen werden auf euch registriert. Welche Rechte in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt übergehen, gehört ausdrücklich in den Vertrag und in die anwaltliche Prüfung. Das Handbuch bereitet diese Prüfung vor, es ersetzt sie nicht.
Der Anhang sammelt 21 rote Flaggen. Die häufigsten: eine Systemempfehlung, bevor die Anforderungen überhaupt stehen; «Hosting inklusive» ohne einen einzigen Vertragsdetail; verweigerte Einheitspreise; und unbegrenzte Korrekturschleifen, die als Verkaufsargument angeboten werden.
Wir gehen euren Entwurf durch und zeigen euch die Stellen, an denen Offerten später auseinanderlaufen.