Für die Vergabe · mit Lastenheft-Entwurf

Vier Fünftel des Lastenhefts stehen schon. Den Rest füllst du in den Klammern aus.

Ein Website-Relaunch bindet auch in einem Schweizer B2B-Betrieb einen fünfstelligen Betrag, vergeben wird er trotzdem oft ohne schriftliche Leistungsbeschreibung. Dazu kommt, dass Offerten aus Deutschland oder Österreich auf den ersten Blick günstiger wirken, weil dort ein anderes Lohn- und Preisniveau gilt. Im Handbuch stehen 98 fertige Formulierungsbausteine, 21 rote Flaggen und die gewichtete Matrix, mit der sich Offerten überhaupt erst nebeneinanderlegen lassen.

22 Kapitel98 Bausteine21 rote Flaggen63 PrüffragenGeschrieben für Geschäftsführung und MarketingKein System empfohlen, nur KriterienAnhangband mit Vorlagen liegt bei
  • 87 Seiten
  • Matrix zum Bewerten
  • Bausteine zum Kopieren
  • Offerten, die vergleichbar sind
  • 98 Bausteine
  • 21 rote Flaggen
  • Fünf Jahre statt Angebotspreis

Warum die Mühe lohnt

Der Einkauf hat sich verändert, die Vergabepraxis nicht

Vier Zahlen, jede mit benannter Quelle und Erhebungsjahr im Handbuch.

17 %

ihrer Kaufzeit verbringen B2B-Einkäufer überhaupt im Kontakt mit Anbietern, alle zusammengenommen

Quelle: Gartner, The B2B Buying Journey, abgerufen am 11.07.2026

69 %

der B2B-Einkäufer stossen auf Widersprüche zwischen dem, was die Website sagt, und dem, was der Vertrieb sagt

Quelle: Gartner-Pressemitteilung vom 25.06.2025, 632 befragte Einkäufer, August bis September 2024

61 %

wollen so weit wie möglich kaufen, ohne mit einem Vertrieb zu sprechen

Quelle: dieselbe Gartner-Pressemitteilung vom 25.06.2025

41,5 %

aller Websites weltweit laufen auf WordPress; unter den Sites mit CMS sind es 59,2 Prozent

Quelle: W3Techs / Q-Success, Stand 10.07.2026

Zur Einordnung: Das Handbuch ist keine Rechtsberatung. Was dort zu Recht, Barrierefreiheit und Urheberrecht steht, ersetzt keine anwaltliche Prüfung, und es beschreibt den EU-Rahmen — das revidierte DSG und Schweizer Vorgaben zur Barrierefreiheit ergänzt ihr für eine Schweizer Ausschreibung selbst. Die Praxisbeispiele sind anonymisierte, typisierte Muster aus Projekten und keine Statistik. Preise für Drittsysteme sind Momentaufnahmen und gehören vor jeder Ausschreibung neu geprüft.

Inhalt

Drei Teile, 22 Kapitel und sieben Anhänge

Teil A ist die Vorbereitung, Teil B das Lastenheft selbst, Teil C regelt Ablauf, Abnahme und alles Kommerzielle.

01

Ohne Ausschreibung ins Risiko

Vier Risikofelder, dazu je ein Gegenmittel

02

Projektziele und Zielgruppen

Aus «mehr Anfragen» wird ein prüfbares Ziel

03

Projektmanagement und Rollen

Die eine Rolle, die im Haus bleiben muss

04

Eigentum und Zugänge

Domain, Konten und Zugänge laufen auf euren Namen

05

Die Plattform-Entscheidung

Fünf Kriterien statt des Anbieter-Portfolios

06

Leistungsumfang und Mengengerüst

Die Mengen, ohne die keine Offerte vergleichbar ist

07

Design, Texte und Bildsprache

Ein Designsystem, das den Go-Live überdauert

08

Hosting, Migration und Go-Live

Weiterleitungen, damit die Sichtbarkeit den Umzug übersteht

09

Erweiterter Tech-Stack

Consent, Messung und CRM zahlen auf eure Ziele ein

10

KI-Sichtbarkeit und GEO

Zitiert werden in ChatGPT, Perplexity und Google AI

11

Testing, Abnahme und Preismodelle

Fertig belegen statt behaupten, Nachträge vermeiden

12

Angebote bewerten

Die gewichtete Matrix bis zum Bestbieter

Was drin ist

Vier Werkzeuge, die dir die Schreibarbeit abnehmen

Formulieren musst du nichts. Entscheiden schon, und die Klammern ausfüllen.

98

Formulierungsbausteine

Über 21 Abschnitte verteilt, durchnummeriert von Z-01 bis BW-03, direkt zum Kopieren.

21

rote Flaggen

Eine pro Kapitel, im Anhang noch einmal als Warnliste gebündelt.

63

Prüffragen

Drei pro Kapitel, gedacht als Leitfaden für die Anbietergespräche.

3

Anhang-Vorlagen

Gliederung fürs Lastenheft, Kurzfassung zum Abarbeiten, Checkliste zum Eigentum.

Was ohne Lastenheft passiert

Vier Risiken, und alle haben dieselbe Ursache

Ohne schriftliche Leistungsbeschreibung liegt das Risiko am Ende vollständig bei euch.

01

Leistungslücken: abgenommen, bezahlt, und trotzdem fehlt die Hälfte.

02

Wirkungslosigkeit: Die Seite gefällt allen und bringt trotzdem keine Anfrage.

03

Abhängigkeit: Domain, Hosting und Konten sind auf die Agentur registriert, nicht auf euch.

Download

Handbuch als PDF anfordern

Es kommen zwei Dateien: die 87 Seiten Handbuch und der Anhangband mit den Vorlagen.

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HinweisDoppeltes Opt-in. Keine Weitergabe an Dritte. Kein Anruf ohne deine Einladung. Datenverarbeitung nach DSGVO, Server in der EU.

Website-Projekte ausschreiben: das Handbuch für B2B

87 Seiten Handbuch, dazu der Anhangband als eigene Datei, beide im selben Download-Link. Durchgehend auf Deutsch.

  • 98 Formulierungsbausteine, verteilt auf 21 Abschnitte
  • 21 rote Flaggen und 63 Prüffragen
  • Bewertungsmatrix samt Gewichtung und Ausschlussgründen
  • Kurzfassung des Lastenhefts zum Abarbeiten
5 von 5
Nadine hat sich viel Zeit genommen, um meine Wünsche und Vorstellungen zu verstehen. Besonders geschätzt habe ich Nadines Zuverlässigkeit, ihre Offenheit für Feedback sowie ihre Fähigkeit, Design und Funktionalität zu vereinen.
Fabian Olbrecht - Kundenstimme LILOXFabian OlbrechtGeschäftsführer, AnimatedReal GmbH
5 von 5
Kompetent, freundlich, engagiert und redet einem nicht nach dem Mund. Beratung auf Augenhöhe, ohne bla bla und immer fokussiert.
Uwe Heil - Kundenstimme LILOXProf. (FH) Dr. Uwe HeilDr. Heil KG Consulting & Coaching
5 von 5
Nadine und ihr Team waren für uns ein Glücksfall. Sie halfen uns bei der Positionierung unserer Marke und Produktportfolios, ohne dass wir unseren ursprünglichen Wunsch und unsere Ressourcen komplett neu orientieren mussten. Dank der zielführenden Lead-Generierungs-Strategie konnten und können wir unser Geschäftsmodell optimal in unserer Zielgruppe bewerben.
Sabrina Winischhofer - Kundenstimme LILOXSabrina WinischhoferCo-Founder, Vienna Etiquette Society

Erfolgsstories

Projekte, die genau so entstanden sind

Zwei Projekte mit einem Relaunch im Zentrum. Beide Unternehmen stehen hier mit Namen, freigegeben von ihnen selbst; ihre Ergebniszahlen stehen ausführlich in den Success Stories.

Pydro · IoT-Hardware aus Deutschland, Startup

Digitalen Vertrieb von null aufgebaut

Relaunch der Website, Automation auf LinkedIn, ein Leadmagnet samt E-Mail-Strecke, Automatisierungen im CRM und Google Ads für zwei Auslandsmärkte.

suXess-IT · IT-Beratung und Plattform-Engineering, Österreich

LinkedIn-Kanal aufgebaut, Zielfirmen sortiert

LinkedIn-Strategie mit Postings, Anschreiben und Automations-Sequenzen, dazu Zielfirmenlisten, SEO an der Website und ein Toolkit für Konferenzen.

Ergebnis

Was du nach dem Lesen anders machen wirst

Danach kannst du

Vorlagen und Seiten getrennt auszählen

«Rund 15 Seiten» ist keine Mengenangabe. Fragt zusätzlich nach Einheitspreisen. Wer sie nennt, hat gerechnet.

Danach kannst du

Alles auf den eigenen Namen registrieren

Domain, Hosting, Messung, Lizenzen und Code. Die Kontrollfrage lautet, ob ihr morgen den Anbieter wechseln könntet, ohne dass etwas zurückbleibt. Soll die Datenhaltung in der Schweiz liegen, gehört auch das als Anforderung ins Lastenheft und nicht ins Nachgespräch.

Danach kannst du

Über fünf Jahre rechnen statt über den Angebotspreis

Erstellung, Lizenzen, Wartung und die typischen Änderungen zu Einheitspreisen, addiert über fünf Jahre. Bei Offerten aus dem Euro-Raum gehört der Wechselkurs in dieselbe Rechnung, denn Wartung zahlt ihr jahrelang.

Wer dahintersteht

Nadine und Christoph

Fünfzehn Jahre lang hat Christoph in der Industrie Grossprojekte ausgeschrieben und vergeben. Genau diese Praxis steckt im Handbuch, übertragen auf Website-Projekte.

Porträt von Nadine Fraiss, Gründerin von LILOX.
Nadine Fraiss, MA

Geschäftsführende Gesellschafterin

Fünfzehn Jahre digitales Marketing, rund zehn davon ausschliesslich im B2B. Head of Marketing bei der Hypo Tirol Bank, E-Commerce bei Hartlauer, digitaler Vertrieb bei Egger, danach Head of Marketing bei Bots & People und bei One Hiring.

Ich baue mit meinem Team euren digitalen Vertrieb auf, auf Augenhöhe, in Klartext, mit Zahlen, die man vorzeigen kann.

Porträt von Christoph Fraiss, Gründer von LILOX.
Ing. Christoph Fraiss, MBA, MSc

Gesellschafter

Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur mit internationalem MBA. Fünfzehn Jahre Industrie, als Projektleiter für Grossprojekte, als Head of Engineering und als Werksleiter, unter anderem bei Thermo Fisher, Novartis und Aenova.

Wir wissen, was auf dem Schreibtisch eines Budgetverantwortlichen sofort durchfällt, weil wir 15 Jahre auf dieser Seite des Tisches sassen.

Häufige Fragen

Was Schweizer B2B-Betriebe vor der Vergabe fragen

Wie schreibe ich in der Schweiz einen Website-Relaunch aus?

Mit einem Lastenheft in 21 Abschnitten: Ziele, Rollen, Eigentum, Mengengerüst, Design, Migration, Recht, zuletzt die Angebotsbewertung. Anhang A liefert die vollständige Gliederung, Anhang B eine Kurzfassung auf zwei Seiten zum Abarbeiten. Zwei Punkte ergänzt ihr für die Schweiz selbst, weil das Handbuch den EU-Rahmen beschreibt: das revidierte DSG als massgebliches Datenschutzrecht und die Frage, wo die Daten liegen sollen.

Wie vergleiche ich Offerten von Webagenturen, wenn sie ganz unterschiedlich aufgebaut sind?

Nicht über die Angebotssumme, sondern über fünf Jahre: Erstellung plus Lizenzen plus Wartung plus die typischen Änderungen zu Einheitspreisen. Bewertet wird in einer gewichteten Matrix, die steht, bevor die erste Offerte eintrifft. Kommen Offerten aus dem Euro-Raum, gehört der Wechselkurs in dieselbe Rechnung, weil die Wartung über Jahre läuft.

WordPress, Webflow oder Framer, was nehmen wir für eine B2B-Website?

Das Handbuch nennt bewusst kein System, sondern fünf Kriterien: Kann euer Team selbst redigieren? Wie gross ist die Abhängigkeit, und lassen sich Inhalte exportieren? Was kostet es über fünf Jahre? Wie weit lässt es sich ausbauen? Und wie leicht ist der Dienstleister ersetzbar? Wer auf Datenhaltung in der Schweiz Wert legt, prüft zusätzlich, wo der Anbieter tatsächlich hostet.

Wem gehört die Website nach dem Relaunch, uns oder der Agentur?

Der Grundsatz lautet: Umsetzung beim Auftragnehmer, Eigentum beim Auftraggeber. Konten, Verträge, Zugänge und Lizenzen werden auf euch registriert. Welche Rechte in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt übergehen, gehört ausdrücklich in den Vertrag und in die anwaltliche Prüfung. Das Handbuch bereitet diese Prüfung vor, es ersetzt sie nicht.

Woran erkenne ich eine Offerte, die später teuer wird?

Der Anhang sammelt 21 rote Flaggen. Die häufigsten: eine Systemempfehlung, bevor die Anforderungen überhaupt stehen; «Hosting inklusive» ohne einen einzigen Vertragsdetail; verweigerte Einheitspreise; und unbegrenzte Korrekturschleifen, die als Verkaufsargument angeboten werden.

Sollen wir euren Lastenheft-Entwurf gegenlesen?

Wir gehen euren Entwurf durch und zeigen euch die Stellen, an denen Offerten später auseinanderlaufen.

Kostenloses Strategiegespräch

  • 30 Minuten, unverbindlich
  • Wir lesen euren Entwurf gegen
  • Auch wenn ihr am Ende anders vergebt
  • Direkt mit Nadine oder Christoph